r a u m . l o s  -  a r c h i t e k t u r

der entwurf sieht einen zweigeschossigen, nicht unterkellerten neubau im osten, etwa mittig auf das bestandsgebäude vor. der zubau besteht aus einem hauptkörper der turnsaal, gruppenräume und zugehörige räume aufnimmt und einem zwischen bestand und hauptkörper situierten zwischenbau, in dem foyer, zentralgarderobe und ausspeisungs-/freizeitbereich untergebracht sind.

der neubau ist vom bestand so weit abgerückt, dass die fünf meter zur grundgrenze noch eingehalten werden. der zwischenbau ist im norden und süden verglast und stellt so auch eine beziehung zwischen den im norden und süden entstehenden freibereichen her.

der ausspeisungs-/freizeitbereich im 1. obergeschoss ist zum bestand hin als galerie ausgebildet. damit bleibt die fassade unberührt erhalten, gleichzeitig wird über die darüber liegende dachverglasung auch der hintere bereich der zentralgarderobe im erdgeschoss belichtet. zugleich mit den verglasungen des zwischenbaus im norden und süden

entstehen sowohl im erd- als auch im obergeschoss helle und freundliche räume mit blickbeziehungen zwischen bestand und neubau.

der freiraum im süden wird durch eine zweistufige tribüne in eine hartplatz vor der bühne (bestuhlung) und einer spielwiese geteilt. im norden, vor dem schuleingang kommt es zu einer großzügigen platzgestaltung mit sitz- und wartegelegenheit für eltern und kinder oder für den pausenaufenthalt.








volksschule st.peter, graz

team:hradil, tesch
 für arch. ralph jurak

wettbewerb: 4/2008

nutzfläche neu: 1.500m²

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