r a u m . l o s  -  a r c h i t e k t u r


das hospizhaus der tiroler hospiz-gemeinschaft soll als modellprojekt im deutschsprachigen raum gesehen werden. es beherbergt sowohl die stationäre palliativ-station, als auch ein tageshospiz und den stützpunkt der mobilen hospizpflege. weiters soll die verwaltung der tiroler hospiz-gemeinschaft und ein schulungszentrum integriert werden.

städtebaulich werden zwei längliche, einen hof formende baukörper gebildet. die ausrichtung erfolgt analog dem neu entstehenden schulzentrum im westen des bauplatzes, die teilung der baumasse entspricht in etwa der größenordnung der sonstigen bebauung in diesem areal.
der südliche baukörper hat ein obergeschoss, passt sich damit der südlichen, kleinteiligen bebauung an und garantiert so eine entsprechend lange besonnung des hofs und des nördlichen baukörpers, welcher zwei obergeschosse aufweist.



der baukörper gliedert sich horizontal in ein sockelgeschoss und in ein tw. auskragendes obergeschoss. die fassade wird durch balkone und loggien der palliativ-station im o1 gegliedert. das o1 bekommt ein kleid aus rauhen, vertikalen holzbrettern, die mit der zeit vergrauen und eine lebendige fassade ergeben.
das zweite obergeschoss mit dem schulungszentrum ist von den unteren geschossen nach hinten abgesetzt und wird auch in der materialität zurückgenommen.

der freiraum ist hauptsächlich von dem im norden gelegenen parkbereich mit baumbestand und zugang zum park des lkh geprägt. als gegensatz zum offenen parkbereich ist der introvertierte innenhof zu verstehen, der über die räume des eg erschlossen wird. der hof ist geprägt von einer wasserfläche und mehreren pflanzflächen.



hospiz hall/tirol

wettbewerb 3/2015

nutzfläche: ~ 3.700m²

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